Archiv für September 2006

Fiesta in Santa Fe

Freitag, 08. September 2006

Wandmalereien in der Burro Alley in Santa Fe Wie schon angedroht: heute ging es nach Santa Fe. Leider war das Wetter noch eine Spur schlechter. Es war nicht nur regnerisch, nein, es hat auch ein paar Mal gut geregnet. Zudem waren dann die ganzen Parkplätze noch extra teuer wegen einer Großveranstaltung. Diese nennt sich Fiesta Santa Fe und verwandelt die historische Plaza in der Stadtmitte in ein halb-mexikanisches Volksfest mit vielen Freßbuden und Folklore-Aufführungen auf einer Showbühne.

Insgesamt ist Santa Fe eine sehr schöne Stadt, leider hat der Regen das Vergnügen etwas geschmälert. Ich würde gerne noch mal bei besserem Wetter auf Besichtigungstour gehen.

In ABQ, um ABQ und um ABQ herum

Donnerstag, 07. September 2006

Shops und Läden in den Straße rund im die Old Town Plaza in Albuquerque Heute habe ich mich in das Leben von Albuquerque gestürzt. Als erstes stand ein Besuch der Old Town Plaza an, dem alten Stadtkern aus der Westernzeit. Leider hat das Wetter sich nicht wirklich gebessert, so daß ich bei bedecktem Himmel die malerischen Häuser im Pueblo-Stil besichtigen mußte. Sehr interessant war übrigens das Klapperschlangen-Museum (so etwas gibt es ;) ). Man bekommt sogar eine Urkunde, daß man doch sehr tapfer und mutig war, sich die gesamte Ausstellung anzusehen. Ich wußte übrigens nicht, wieviele verschiedene Arten von Klapperschlangen es wirklich gibt.

Shops und Läden in den Straße rund im die Old Town Plaza in Albuquerque Mittags ging es weiter zum Petroglyphs National Monument vor den Toren von Albuquerque. Hier finden sich in einem Abschnitt der Wüste schwarze Felsen, auf denen alte indianische Zeichnungen und Symbole zu besichtigen sind. Zum Abschluß der Besichtigungstour von heute stand dann noch der Sandia Peak. Das ist ein etwa 3200m hoher Berg vor den Toren von Albuquerque, auf den man wahlweise per Auto (langweilig) fahren, zu Fuß wandern (sehr anstrengend) und per Hochseilbahn fahren kann (spektakulär ;) ). Von oben hat man einen tollen Ausblick auf die Steppe und Wälder New Mexicos (Osten) und Albuquerque (Westen).

Blick vom Sandia Peak hinab auf Albuquerque

Morgen steht dann Santa Fe auf dem Programm.

Auf in die Wüste

Mittwoch, 06. September 2006

Heute bin ich auf meiner diesjährigen USA-Tour in Albuquerque gelandet und habe somit begonnen, mir einen neuen Bundesstaat zu erschließen: New Mexico. Leider läßt das Wetter einen etwas im Stich: es ist zwar immer um die 25-27 Grad Celsius warm, aber doch vielfach bedeckt und mit abendlichen Gewittern ist immer zu rechnen. Ich werde ein paar Tage in der Stadt bleiben und den Stephan, einen alten Studienkollegen besuchen, der an der hiesigen University of New Mexico promoviert. Landschaftlich ist es der absolute Kontrast zu den letzten Tagen: im Gegensatz zu beispielsweise Arizona, ist hier alles schon sehr spanisch bzw. mexikanisch geprägt, was man besonders daran merkt, daß sehr vieles in einer Art Pueblo-Bauweise gebaut wurde. Morgen dann mehr dazu.

Wenn ich mal Rentner bin…

Dienstag, 05. September 2006

… will ich ein Haus in Sausalito :) . Das ist so ein schönes Städtchen… Heute vormittag bin ich also mit der Fähre nach Sausalitos gefahren und bin schwer begeistert. Zudem gab es bei der Überfahrt spektakuläre Ausblicke auf die Golden Gate Bridge im Nebel, die man so auch nicht immer bekommt. Man kann sagen: der Ausflug hat sich wirklich gelohnt! Kleiner Tipp am Rande: man sollte die Fähre vom Ferry Building am Embarcadero nehmen, das ist deutlich billiger, als die Fähren, die von Fisherman’s Wharf aus verkehren.

Die Golden Gate Bridge partiell im Nebel

Schroeder's Bar mit Hofbräu-Beer-Hall :) Am Nachmittag ließ ich meinen San Francisco Aufenthalt mit einer Bay Cruise ausklingen. Einmal noch unter der Golden Gate Bridge herschippern, herrlich… In Downtown habe ich übrigens noch “Schroeder’s Bar” gefunden. Das wäre nichts besonderes, wenn er nicht eine Hofbräu-Beer-Hall hätte, in der er tatsächlich Münchner Hofbräu vom Faß ausschenkt. ;)

Diese Stadt macht einfach Appetit, bald wiederzukommen ;)

Hinter Gittern und ein langer Fußmarsch

Montag, 04. September 2006

So läßt sich am Besten der heutige Tag beschreiben. Da der Ansturm auf Tickets für einen Alcatraz-Besuch so groß ist, daß man 3 Tage vorher Tickets kaufen muß, kam es, daß ich erst heute zur Gefängnisinsel übersetzen konnte, aber dazu später mehr.

MUNI Tram auf dem Embarcadero (im Hintergrund die Transamerica Pyramid) Nachdem die beiden letzten Tage etwas ruhiger waren und ich das Wochenende dazu genutzt habe, den San Francisco Zoo und die Mission Dolores zu besichtigen, sowie ein paar nette Photo-Punkte in der Stadt aufzusuchen und einen schönen Spaziergang entlang des Embarcadero zu machen, hat der Tag heute (der zudem in Amerika Labour Day war, also Feiertag und damit arbeitsfrei) mit einer Wanderung angefangen.

Cable Car bei der Einfahrt in den Turntable Powell St. / Market St. Nachdem ich morgens zur Fisherman’s Wharf gefahren bin (mit dem Cable Car, versteht sich ;) ), habe ich mich auf den Weg gemacht, die Küste zu Fuß zu erkunden. Entlang der Bay existiert mittlerweile ein Wander- und Radweg bis zur Golden Gate Bridge und Fort Point. Von dort aus kann man, wenn man noch laufen kann oder will, zu Fuß über die Golden Gate Bridge laufen und von Sausalitos die Fähre zurück nehmen. Also hat ich mich auf den Weg gemacht. Man sollte schon gut zu Fuß sein, man braucht etwa 2 Stunden vom Fisherman’s Wharf bis Fort Point, kleinere Photo-Stops mit eingerechnet. Die Tour am Labour Day zu machen hatte seinen besonderen Charme, da viele Amerikaner in den Parks mit ihren Haustieren und der Familie zum BBQ unterwegs waren und irgendwie ein großes Fest entlang des Weges herrschte. Belohnt wird man dann am Fort Point, wenn man den Fußweg zur Brücke hochsteigt, mit grandiosen Ausblicken auf das Golden Gate und die Brücke, bzw. auf Teile der Bay.

Blick auf die Golden Gate Bridge und die Bucht um Sausalito

Administration Building des ehemaligen Gefängnisses von Alcatraz Am Nachmittag dann bin ich, wie schon angekündigt, zur Gefängnisinsel Alcatraz gefahren. Für ein nationales Monument ist die Insel (insbesondere die Gebäude) dann doch in einem ziemlich schlechten Unterhaltungszustand. Interessant war es aber allemal und man wird mit einem traumhaften Blick auf die Skyline von San Francisco entschädigt.

Die Skyline von San Francisco von Alcatraz aus gesehen

Als Warnung sei noch angefügt, daß es auf der Insel sehr, sehr windig ist: Jacke mitnehmen und Mütze gut festhalten ;) .