Fahrscheinkontrolle
Sonntag, 30. September 2007
Wenn man mit der italienischen Eisenbahn fährt, sollte man sich vorher über deren Besonderheiten gut informieren. Heute sind wir nach Siena gefahren, und das geht auch wieder am einfachsten mit der Eisenbahn von Empoli aus. Bei Kurzstreckentickets ist es eh üblich, diese am Bahnsteig in den Stempelautomaten zu entwerten. Aber wer kommt auf die Idee, daß man auch große, reguläre Fahrkarten selber stempeln muß? Da haben wir wieder was gelernt; die Fahrscheinkontrolleurin von Trenitalia hat uns das dann auch erklärt und gleich einmal 5 EUR Verwarnungsentgeld kassiert.
Nicht lang ärgern, Siena strahlte im schönsten Wetter und das war auch nötig, nachdem wir in den letzten Tagen in Pistoia und Volterra eher Pech hatten und den ein oder anderen Regenschauer über uns ergehen lassen mußten. Entsprechend voll war es dann auch in der Stadt. Der Dom, wie könnte es anders sein, verlangte erst einmal 6 EUR Eintritt, aber wenn man schon mal da ist, will man das nun auch wenigstens einmal gesehen haben. Die berühmte Fassade wird leider derzeit saniert und war so teilweise hinter einer großen Plane verschwunden (Christo läßt grüßen
)
Am Nachmittag rundete dann ein kleiner Stadtrundgang und ein Eis am zentralen Platz Il Campo den Siena-Besuch ab, bevor es mit dem Zug wieder Richtung Empoli ging. Ursprünglich wollte ich auch den Turm des Palazzo Pubblico, den Torre Di Manglia, besteigen, aber Preis von 7 EUR für den Aufstieg hat mich dann doch davon abgehalten. Wenn ich soviel Geld zahlen soll, will ich wenigsten einen Fahrstuhl haben.