Archiv für die Kategorie ‘Ausflug’

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin

Sonntag, 14. Juni 2009

Nein, es ist nicht das DFB-Pokalfinale, in diesem Wettbewerb hat sich meine Mannschaft ja bereits im Januar verabschiedet, dennoch besuche ich tatsächlich zum ersten Mal Berlin. Der eigentliche Grund ist das Märklin Mega Meeting (MMM), bei dem sich Märklin Modelleisenbahn Freunde aus aller Herren Länder im Deutschen Technikmuseum Berlin zu einem Treffen einfinden. Aber wenn ich dann schon mal in Berlin bin, will ich auch was von der Stadt sehen, wenn auch die Zeit nur wenig zuläßt.

Dampflok 52 8177-9 im BW Schönweide Am Freitag war dann auch schon nicht mehr viel mit Sightseeing, nachmittags stand der Besuch des Bahnbetriebswerks Berlin-Schönweide auf dem Programm, in dem gerade ein Museumszug für eine Dampf-Sonderfahrt am nächsten Tag aufbereitet wurde. Lok Anheizen und Führung durch die Lokschuppen war inklusive.

Pariser Platz ;) Dafür war am Samstag Zeit: Berlin im Schnellverfahren. ;) Potsdamer Platz (schon mal den roten Teppich für die Transformers-Premiere ablaufen, es war leider niemand da, der Beifall klatschte ;) ), weiter via Holocaust-Mahnmal zum Pariser Platz und Brandenburger Tor, ein paar Scherze mit dem Berliner Bär gemacht und weiter zum Reichstag, kurz am Bundeskanzleramt vorbei zum Hauptbahnhof (natürlich, der mußte sein ;) ). Von dort weiter zum Alexanderplatz. Dann war aber auch schon Schluß mit lustig (für einen kurzen Abstecher ins LOXX Miniaturwelten im Alexia hat es noch gereicht) dann ging es in den Untergrund. Zusammen mit dem Verein “Berliner Unterwelten e.V.” ging es auf Besichtigungstour in den Untergrund, um Geisterbahnhöfe und vergessene Tunnel entlang der heutigen U-Bahn U8 zu besichtigen. Eine düstere und dunkle Angelegenheit, die dann doch weniger spannend war, als ich mir erhofft hatte, da man die Schächte und Bahnhöfe dann im Krieg zu Luftschutzbunkern umgebaut hatte und von den eigentlichen Tunneln und Bahnhöfen nicht mehr so viel erkennbar war.

Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals Nachdem die U-Bahn-Tour recht lange gedauert hat, bin ich leider nicht mehr dazu gekommen, das Deutsche Technikmuseum mal näher zu inspizieren, für eine schnelle Runde durch die beiden Lokschuppen hat es noch gereicht ;) Wirklich schöne Exponate, die das Museum hier zeigt.

Fazit: Berlin ist mit Sicherheit eine hochinteressante Stadt und habe natürlich längst nicht alles gesehen und bin doch noch auf das ein oder andere neugierig. Ich stelle zudem fest, daß Berlin ausgesprochen humane Preise hat, insbesondere was Verpflegung und Taxi betrifft. Schlußfolgerung: ich werde demnächst mal wiederkommen müssen ;)

Zürich im Schnelldurchgang

Sonntag, 12. Oktober 2008

Die Gassen von Zürich Eine Stadt, die ich bislang unterschätzt habe, ist Zürich. Wenn man von sehenswerten europäischen Städten spricht, dann fallen schnell Namen, wie Wien, Prag, Paris, London, Barcelona, Rom. Zürich findet kaum Erwähnung. Dieses Wochenende war ich in Zürich, und ich muß sagen: ich bin doch positiv überrascht. Eine wunderschöne Altstadt mit verträumten Gassen und kleinen Geschäften, einfach malerisch, traumhaft am See gelegen und mit der Limmat, die quer durch die Altstadt fließt. Das Wochenende reicht nicht wirklich, um sich alles anzusehen, daher war es nur Zürich im Schnelldurchgang (schließlich hatte ich noch andere Verpflichtungen), aber man sollte sich diese Stadt doch auch nochmal näher ansehen.

Gelernt habe ich übrigens auch, daß die Volkswurst der Züricher, vielleicht sogar der Schweizer, die Servelatwurst ist (nicht zu verwechseln mit der deutschen Zervelatwurst), die vom Grill mit scharfem Senf köstlich schmeckt (und kein Vergleich ist zur von mir ebenfalls verköstigten St. Galler Bratwurst, die auf mich eher den Eindruck einer gegrillten Weißwurst machte ;) ). Empfehlen kann ich an dieser Stelle eine nette Imbißbude in der Theaterstraße, Ecke Freieckgasse, deren Name mir dann doch leider wieder entfallen ist.

Kloster Andechs 2008

Samstag, 15. März 2008

Sehr zum Wohle :) Grüße vom heiligen Berg :)

Achim auf der Sonnenterrasse von Kloster Andechs

Eisenbahn- und Busfestival in Fürth

Samstag, 15. September 2007

Heute war ich in Fürth. Anläßlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Fürth fand eine große Eisenbahn-Fahrzeugschau statt, die ich mir natürlich als alter Eisenbahnfan nicht entgehen lassen konnte. ;) Die Fahrt hat sich auch gelohnt, gab es doch einige tolle Museumsstücke zu bewundern, die aus ganz Deutschland nach Fürth transportiert worden sind oder selbst gefahren waren. Besonders schön waren eine Reihe von sehr gut aufgearbeiteten E-Loks des Neubauprogramms der DB der 60er Jahre. Zum Abschluß am Nachmittag gab es dann noch die Fahrzeugparade, bei der man die guten Stücke dann auch noch einmal in Aktion bewundern konnte. Kritikwürdig war lediglich, daß manchen Loks nur im Verbund an der Parade teilnahmen (insbesondere Dampfloks) und nicht einzeln vorbei flanierten. Das Wetter hat auch mitgespielt und viele bunte Bilder habe ich auch mitgebracht. :)

Durch’s Hachinger Tal und den Perlacher Forst

Sonntag, 15. Juli 2007

Ich habe ja nun seit 2 Monaten sein neues Fahrrad und es mittlerweile auch gut eingefahren und das Stadtgebiet von München unsicher gemacht. Damit ist es an der Zeit, nun auch mal ein paar Radausflüge im Umland zu machen. Der erste Ausflug dieser Art startete heute:

Die Tour führte durch das Hachinger Tal in den Perlacher Forst. Von dort über Grünwald, Laufzorn und Oberhaching durch den Landschaftspark Unterhaching zurück. Die Tour ist etwa 40 km lang. Inklusive kleinere Stops habe ich etwa 2,5 Stunden gebraucht. Die Strecke ist leicht hügelig, aber sehr leicht zu fahren.

Los geht es an der Stadtgrenze von München im Südosten (wahlweise S-Bahn-Station Neuperlach-Süd oder Neubiberg). Von dort aus führt man Richtung Bundeswehr-Uni und weiter durch die Felder bis Unterhaching. Über den Rathausplatz in Unterhaching weiter in den Perlacher Forst. Dort vorbei am Perlacher Muggl weiter in grobe Richtung Grünwald. Jedoch fährt man nicht in den Ort sondern in Richtung Forsthaus Wörnbrunn. Ein Stück weiter südlich trifft man dann wieder auf den Radlring, dem man ostwärts folgt und über Laufzorn, Deisenhofen und Oberhaching wieder nach Unterhaching kommt. Hier orientiert man sich an der Beschilderung “Umweltgarten”. Man landet auf dem ehemaligen Flugplatz Unterhaching und radelt über die Startbahn (wenn man Glück hat, ohne Gegenwind ;) ) bis Neubiberg und ist wieder am Ausgangspunkt.

Fazit: eine schöne Tour, auch an sehr warmen Tagen zu empfehlen, da die Strecken im Perlacher Forst vielfach schattig sind. Beim nächsten Mal sollte man die Tour nur in umgekehrter Richtung fahren, dann hat man Rückenwind und es geht bergab :)