Die letzten Tage waren einfach toll. Wir haben in Whitney Station gemacht und haben ausgiebige Tagestouren im Algonquin Provincial Park unternommen (mein Elch-Abschuß durfte ja bereits bewundert werden

). Whitney ist ein toller Ort: es gibt zwei Motels, drei Restaurants, wobei eines halb in die einzige Tankstelle des Ortes integriert ist, ein kleines Postamt, einen Supermarkt, einen Schnapsladen und ansonsten im weiten Umkreis nichts, außer Wald und Landstraße

Wirklich empfehlen kann man in dem Örtchen den
Mad Musher zum Dinieren und das
Algonquin East Gate Motel zum Übernachten (incl. leckerem Frühstück

).
Der Algonquin Provincial Park ist super. Es führt lediglich der Highway 60 quer hindurch, abseits des Highways hat man unberührte Landschaft mit tollen Wanderwegen, auf denen man sich nach Herzenslust austoben kann, da findet sich für jeden was. Zugleich hat man jederzeit die Möglichkeit, wilde Tiere zu beobachten, seien es Fischotter, Biber oder Elche. In den Nachtstunden sollen auch Wölfe zu besichtigen sein, aber von Wanderungen in der Dunkelheit wird dringend abgeraten.
Die Jahreszeit ist goldrichtig. Ich bin immer noch begeistert, was für eine vielfältige Farbpalette der Herbst hier liefert. Die Bäume leuchten bzw. brennen in den schillernsten Rot- und Orange-Tönen, wie ich sie in dieser Vielfalt noch nie gesehen habe. Ist bei uns der Herbst erst grün, dann gelb und schließlich braun, hat man hier ein buntes Mosaik aus gelben, grünen, orangenen und roten Bäumen. Das alles wird unterbrochen von malerischen Seen, die spiegelnd die Landschaft noch einmal seitenverkehrt wiedergeben. Einfach traumhaft! Es hat uns so gut gefallen, daß wir spontan unseren Aufenthalt nochmal um einen Tag verlängert haben. Doch leider geht es morgen dann doch weiter, das Ende naht und wir müssen ja noch bis Toronto 