Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Durch’s Hachinger Tal und den Perlacher Forst

Sonntag, 15. Juli 2007

Ich habe ja nun seit 2 Monaten sein neues Fahrrad und es mittlerweile auch gut eingefahren und das Stadtgebiet von München unsicher gemacht. Damit ist es an der Zeit, nun auch mal ein paar Radausflüge im Umland zu machen. Der erste Ausflug dieser Art startete heute:

Die Tour führte durch das Hachinger Tal in den Perlacher Forst. Von dort über Grünwald, Laufzorn und Oberhaching durch den Landschaftspark Unterhaching zurück. Die Tour ist etwa 40 km lang. Inklusive kleinere Stops habe ich etwa 2,5 Stunden gebraucht. Die Strecke ist leicht hügelig, aber sehr leicht zu fahren.

Los geht es an der Stadtgrenze von München im Südosten (wahlweise S-Bahn-Station Neuperlach-Süd oder Neubiberg). Von dort aus führt man Richtung Bundeswehr-Uni und weiter durch die Felder bis Unterhaching. Über den Rathausplatz in Unterhaching weiter in den Perlacher Forst. Dort vorbei am Perlacher Muggl weiter in grobe Richtung Grünwald. Jedoch fährt man nicht in den Ort sondern in Richtung Forsthaus Wörnbrunn. Ein Stück weiter südlich trifft man dann wieder auf den Radlring, dem man ostwärts folgt und über Laufzorn, Deisenhofen und Oberhaching wieder nach Unterhaching kommt. Hier orientiert man sich an der Beschilderung “Umweltgarten”. Man landet auf dem ehemaligen Flugplatz Unterhaching und radelt über die Startbahn (wenn man Glück hat, ohne Gegenwind ;) ) bis Neubiberg und ist wieder am Ausgangspunkt.

Fazit: eine schöne Tour, auch an sehr warmen Tagen zu empfehlen, da die Strecken im Perlacher Forst vielfach schattig sind. Beim nächsten Mal sollte man die Tour nur in umgekehrter Richtung fahren, dann hat man Rückenwind und es geht bergab :)

Nymphenburg

Sonntag, 08. Oktober 2006

See und Fontäne im Nymphenburger Schloßpark Laterne im Nymphenburger Schloßpark Was war das heute für ein Wetterchen in München. Und das im Oktober… Genau das richtige Wetter für einen Besuch des Schloßes Nymphenburg mit seinem grandiosen Schloßgarten. Zwar haben sich das auch Hunderte anderer Leute gedacht, aber es war ein wunderschöner Herbstspaziergang durch den von rot-gelb-grün gefärbten Bäumen gesäumten, weitläufigen Schloßpark. Diese Anlage ist wirklich beeindruckend, die kann ich nur wärmstens weiterempfehlen, auch, wenn einem die obligatorischen Japaner und Amerikaner auf Europa-Trip nicht erspart bleiben. ;)

Panoramablick auf das Schloß Nymphenburg

Frühlingssonne in Andechs

Montag, 20. März 2006

Nach diesen Wintertagen wurde es auch Zeit, daß langsam mal die Sonne kommt. Da mein Brüderchen derzeit zu Besuch in München ist, ist das ein willkommener Anlaß, mal wieder nach Andechs zu pilgern, um sich sonnend auf der Klosterterrasse die diesjährige Klosterbrauerei-Produktion anzutesten. Gesagt, getan: auf mit der S-Bahn nach Herrsching und nach Andechs gewandert. Im Wald herrschte noch eine geschlossene Schneedecke, aber es war recht gut zu laufen. Auf der Sonnenterasse lagen zwar noch ein paar Schneeberge, aber die halten das Bier kühl ;) . Aber laßt Euch gesagt sein: das Bier schmeckt auch dieses Jahr wieder ;) .

Auf Ludwigs Spuren

Samstag, 23. Juli 2005

Schloßpark des Schloßes Herrenchiemsee Daß so mancher Adeliger einen leichten Spleen hat oder hatte zeigt sich ganz besonders bei Bayerns Nationalidol: nein, nicht Kaiser Franz Beckenbauer (obwohl auch da könnte man drüber streiten :) ), sondern bei König Ludwig II. .

Ich habe heute einen Ausflug zum Chiemsee gemacht und bin bei schönem Wetter zur Herreninsel rübergefahren. Dort hat besagter König ein nettes Schlößchen bauen lassen. Und weil ihm Versailles so gut gefallen hat, hat er es gleich kopiert und optimiert. Die lästigen Seitenflügel hat er weggelassen, 10 Tage darin gewohnt und ist dann ertrunken, so ein Jammer.

Witzigerweise wurde ihm dann für das Bauprojekt der Geldhahn abgedreht, weshalb ein Großteil des Schloßes im Innenausbau nie vollendet wurde und sich heute noch im Rohbau befindet.

Wasserspiele im Schloßpark Die Parkanlage mit ihren Brunnenspielen ist trotzdem toll, allerdings frage ich mich immer noch, warum die Brunnen immer nur 5 Minuten laufen, um dann für eine Viertelstunde abgeschaltet zu werden. In jedem Fall lohnt sich ein Ausflug, allein, um zu sehen, was Herrscher mit Wahnanfällen im Stande sind, zu fabrizieren. :)

Pilgerstrom und gutes Bier

Freitag, 06. Mai 2005

Heute war es an der Zeit, einen Ausflug in das Umland zu machen. Und was liegt da näher, als nach Kloster Andechs zu pilgern.

Mit der S-Bahn ging es nach Herrsching am Ammersee und dann zu Fuß weiter auf “Pilgertour” zum Kloster Andechs. Dort wird nicht nur das beste Bier gebraut (die Maß übrigens für 5,60 EUR, was nicht wirklich überteuert ist im Raum München, außerdem ist es Starkbier, d.h. es wirkt für den Preis besonders gut), sondern mittlerweile ist auch die Wallfahrtskirche wiedereröffnet. Man kann ja für sakrale Kunst nicht viel übrig haben, aber diese Kirche ist trotzdem sehr beeindruckend von ihrer Pracht und ihrem Ausschmückungsreichtum. Die wirkliche Kunst aber lag darin, zwischen den Pilgermessen überhaupt mal zum Besichtigen zu kommen. Das ist ja am Wochenende die reinste Massenabfertigung. Jede Stunde eine Pilgermesse, dazwischen kurzer Platztausch der Pilger und Schichtwechsel des zelebrierenden Mönchs. Und ist man dann nachmittags auf dem Rückweg nach Herrsching, kommen einem beim Abstieg noch drei Pilgergruppen mit großem Kreuz voran, laut über ein Megaphon den Rosenkranz betend, entgegen. Die nächsten drei Stunden wollen eben auch noch mit Pilgermessen gefällt werden. Und dann kommt ja schon der Abendgottesdienst. :) Na jedenfalls hat man vom Biergarten im Klosterhof eine hübsche Aussicht.