Archiv für die Kategorie ‘Ontario’

Heimat des Salat-Dressings

Freitag, 25. September 2009

Toronto: Glasfußboden im CN-Tower Heute muß ich zunächst einmal für den gestrigen Tag nachreichen, daß wir doch noch den CN-Tower von Toronto erklommen haben. :) Auf dem Weg von Niagara Falls nordwärts nach Kingston kommt man eh in Toronto vorbei und das Wetter paßte, also haben wir den CN-Tower-Besuch fix nachgeholt. Ziel war die in 386m Höhe befindliche Aussichtsplattform, deren Besonderheit der Plexiglas-Fußboden ist :) . Wer meint, daß er Hochfahren könne und den Glasfußboden ja nicht betreten müsse, weil er nicht schwindelfrei ist, sollte besser gleich unten bleiben, denn der Fahrstuhl hat ebenfalls einen Glasfußboden ;)

One of Thousands Islands One of Thousands Islands Nun aber zum heutigen Tage, an dem wir uns in Kingston getummelt haben, einem netten Städtchen am St.-Lorenz-Strom und Ausgangspunkt zu einer mehrstündigen Rundfahrt mit dem Schiff durch die Thousand Islands, der Heimat des gleichnamigen Salat-Dressings ;) . Eine Vielzahl kleiner Inseln in mehrheitlich Privatbesitz liegen hier im St.-Lorenz-Strom, landschaftlich unheimlich reizvoll. Und zum ersten Mal erblicken wir einen der Gründe, warum wir diese Kanada-Tour machen wollten: bunt und vor allem rot leuchtende Bäume :)

Fallende Wasser

Mittwoch, 23. September 2009

Achim an den Niagara Falls Wenn man schon einmal in der Gegend ist, darf ein Besuch an den Niagarafällen nicht fehlen. Allerdings fing der Tag dann doch wieder mit gemischt durchwachsendem Wetter an. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, von Toronto entlang des Ontario-Sees Richtung Niagara River zu fahren. Da die Strecke von Toronto dann doch eher ein Katzensprung ist ;) , haben wir vormittags zunächst in Niagara-On-The-Lake Station gemacht. Dieser Ort ist ein Geheimtipp: ein wirklich malerisches Örtchen, in daß sich jederzeit ein Abstecher lohnt. Gegen Mittag ging es dann weiter südwärts entlang des Niagara Rivers nach Niagara Falls und endlich zu den weltberühmten Wasserfällen.

Niagara Falls

Der Nachmittag in Niagara Falls war traumhaft: Sonnenschein und warmes Wetter, tolles Ausflugswetter. Wir haben uns im Michael’s Inn Motel eingemietet, was auch eine Empfehlung wert ist. Ein nettes Motel zu akzeptablen Preisen im Stile der 50er Jahre und in Reichweite der Fälle. Niagara Falls ist auf kanadischer Seite eine Attraktion der Art Klein-Las-Vegas. Das muß man sich nicht zwingend geben. Aber man kann auch sehr gut an einer schönen Promenade mit tollen Aussichtspunkten an den Fällen entlang wandern. Eine besondere Attraktion ist eine Bootsfahrt auf der “Maid of the Mist”. Der Plastik-Regen-Cape ist im Fahrtpreis inklusive und wird auch dringend gebraucht (auch wenn er aussieht, wie ein Müllsack und die Reisegruppe wie eine Schlumpfenparade ;) ). Die Fahrt geht direkt an den Fällen entlang und in das Herz der u-fömigen Horseshow-Falls auf kanadischer Seite. Ein wirklich beeindruckendes Spektakel :) Leicht seekrank werdende Personen sollte sich das Vergnügen vielleicht dann doch nicht gönnen, es schaukelt doch arg  ;)

Niagara Falls by night Niagara Falls by night Eine weitere Attraktion stellen die Fälle bei Nacht dar. Ab 21 Uhr werden sie farbig beleuchtet mit wechselnden Farben. Und weil die großen Fälle nicht reichen, illuminiert man Springbrunnen und ähnliches auch gleich mit ;) Wenn man die Zeit hat, sollte man sich das auf alle Fälle auch ein mal ansehen.

Toronto im Nebel

Dienstag, 22. September 2009

Toronto: CN-Tower im Nebel Der erste Tag im neuen Land und schon läßt einen das Wetter erneut im Stich. Was nutzt es, auf das ehemals höchste freistehende Gebäude der Welt zu fahren, wenn die Aussichtsplattform im Nebel versinkt? Der Ausflug zum CN-Tower ist also erstmal gestorben. Immerhin ist es warm und trocken, einem Stadtbummel steht also nichts im Wege.

Toronto: Kirche an der Kreuzung Bloor Street W/ Queens Park Ave. Toronto ist eigentlich eine recht langweilige Stadt. Sie kann beliebig mit einer anderen amerikanischen Großstadt getauscht werden. Herausragend (im wahrsten Sinne des Wortes) ist der CN-Tower, interessant noch die Yonge Street (hier lohnt sich wirklich ein Bummel) und das Universitätsviertel. Das Viertel Old Toronto schaut noch recht nett aus und hat einen interessanten Farmer Market (mit Gemüse in Farben, in denen ich es noch nie gesehen habe, z.B. gelbe Möhren und auberginefarbene Paprikaschoten). Der Rest ist einfach eine Großstadt mit den typischen Straßenschluchten und Ansichten, wie man sie andernorts auch findet. Eine besondere Enttäuschung stellt dabei Chinatown dar. Wer beispielsweise Chinatown in San Francisco einmal gesehen und erlebt hat, wird das hier als einen schlechten Witz empfinden. Ja, es gibt chinesische Läden und auch diverse Schriftzeichen und ein paar Skulpturen entlang weniger Straßenzüge, mehr aber auch nicht. Wirklich enttäuschend.

Fazit: Toronto ist als Flughafen ein guter Anlaufpunkt von Deutschland aus, ein Tag für diese Stadt reicht aber sonst völlig aus.

Im Land des Ahornblattes

Montag, 21. September 2009

So habe ich mir das vorgestellt ;) Willkommen im Land des Ahornblattes, willkommen in Toronto :) Und als hätten wir dieses Jahr nicht in München schon genug Regen gehabt, so regnet es zur Begrüßung auch hier. Immerhin ist der Regen warm.

Für alle, die einmal nach Kanada wollen, hier noch eine Empfehlung: ich bin sehr angetan von Air Canada. Gut ausgestattetes Flugzeug, freundlicher Service und Personal an Bord, bequeme Sitze im Gegensatz zu manchem Mitbewerber und einen Economy-Sitzanstand, den man bei der Lufthansa beispielsweise vergeblich sucht.